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Die Konferenz der städtischen Finanzdirektorinnen und -direktoren (KSFD) hat ihre alljährliche Mitgliederversammlung in Bern abgehalten. Dabei wurden Melanie Mettler (glp, Bern) und Beat Feurer (SVP, Biel) in den KSFD-Vorstand gewählt. Dr. Markus Notter, Zürcher Alt-Regierungsrat hielt im Anschluss der Versammlung ein Gastreferat zum Thema «Nach jeder Krise kommt die Analyse – und was lernen wir wirklich?».
Die Konferenz der städtischen Finanzdirektorinnen und -direktoren (KSFD), welche mittlerweile 39 Mitglieder zählt, hielt am 16. Mai 2025 ihre Mitgliederversammlung ab und blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. So konnte sie sich aktiv zu verschiedenen aktuellen finanzpolitischen Themen, wie zum Beispiel zur Individualbesteuerung einbringen. Ebenfalls blickt die Konferenz auf eine erfolgreiche Fachveranstaltung zurück. Bei den angestandenen Wahlen komplementierten die Sektionsmitglieder mit Melanie Mettler, Direktorin für Finanzen, Personal und Informatik der Stadt Bern, sowie Beat Feurer, Finanzdirektor der Stadt Biel den KSFD-Vorstand.
Beat Feurer ist seit 2013 Mitglied des Gemeinderats in Biel. Die ersten zehn Jahre war er Leiter der Direktion Soziales und Sicherheit. Seit 2023 ist Beat Feurer Finanzdirektor und trägt die Verantwortung für die Abteilung Liegenschaften, Informatik und Logistik.
Melanie Mettler ist seit anfangs 2025 Gemeinderatsmitglied der Stadt Bern und Direktorin für Finanzen, Personal und Informatik. Zuvor war sie von 2019 bis 2024 Berner Vertreterin im Nationalrat. Melanie Mettler war ebenfalls vier Jahre lang Vize-Präsidentin der glp Schweiz
Die beiden folgen auf Urs Marti (FDP, Chur) und Michael Aebersold (SP, Bern), die aufgrund der Niederlegung ihres städtischen Amtes den Vorstand auf Ende 2024 verlassen haben.
Nach dem statutarischen Teil der Mitgliederversammlung sprach Dr. Markus Notter, Zürcher Alt-Regierungsrat und ehemaliger Vorsteher der Direktion der Justiz und des Innern, als Gastreferent.
Dr. Notter erzählte von seiner langjährigen Erfahrung als Politiker und erläuterte Regierungsmethoden und -Prozesse, Kommunikation und Zusammenarbeit und deren Anpassung an Krisensituationen. Er appellierte an die Verantwortung von Behörden gegenüber der Bevölkerung und zeigte anhand von eindrücklichen Beispielen die Chronologien von Krisen und deren Bewältigung auf.
Die KSFD wird sich auch im aktuellen Jahr weiterhin dafür einsetzen, dass die Städte bei wichtigen finanz- und steuerpolitischen Vorlagen rechtzeitig bei der politischen Ausarbeitung miteinbezogen werden. So haben sie sich aktiv an der Vernehmlassung zum Entlastungspaket 27 eingebracht und werden das Geschäft im politischen und medialen Weg weiterverfolgen.
Weitere Informationen: Franziska Bitzi Staub, Präsidentin der KSFD, Finanzdirektorin der Stadt Luzern, 041 208 71 07.