22 Sep. 2017 | Das Thema «Steuern vs. Gebühren» taucht in der politischen Debatte in der Schweiz immer wieder auf – und wird in Zeiten knapper Mittel nicht an Aktualität verlieren. Aus Sicht der Finanzvorsteherinnen und -vorsteher sind Gebühren wichtige und unverzichtbare Einnahmequellen, Kritiker monieren mangelnde Transparenz und politische Legitimation, der Preisüberwacher pocht auf der Einhaltung des Kostendeckungsprinzips.
Aktuelle Nachrichten
28 Aug. 2017 | Die Städte fordern eine faire Abgeltung ihrer Zentrumslasten. Viele städtische Leistungen kommen auch der auswärtigen Bevölkerung zugute – zum Beispiel der Unterhalt und die Beleuchtung von Gemeindestrassen, Sicherheitsleistungen der Stadtpolizei, Museen und Konzerthäuser oder Sportanlagen. 1 Juni 2017 | Für den Schweizerischen Städteverband (SSV) und die Konferenz der städtischen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (KSFD) stimmt die Richtung der vorgeschlagenen Eckpunkte der Steuervorlage 17 (SV17) im Wesentlichen.
Die KSFD
Die Konferenz der städtischen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren KSFD ist die städtische Stimme zu finanz- und steuerpolitischen Themen und Vorlagen. Damit die Städte ihre Aufgaben als bevölkerungsnächste Ebene und Wirtschaftstreiberinnen des Landes nachhaltig wahrnehmen können, setzt sich die KSFD für eine berechenbare Finanz- und Steuerpolitik, einen fairen Lastenausgleich, Planungssicherheit und finanziellen Handlungsspielraum ein.
Die wirtschaftlichen Zentren des Landes sind die Städte. Die urbane Schweiz erbringt über 80% der nationalen Wirtschaftsleistung. Hier befinden sich zwei Drittel aller Arbeitsstellen und die wichtigsten Wertschöpfungsketten. Ausgewogene Finanz- und Steuerpolitik der Städte sind daher von gesamtgesellschaftlichem Nutzen.
Die KSFD wurde im August 2014 gegründet und ist eine Sektion des Schweizerischen Städteverbands. Gegenwärtig gehören ihr 39 Städte und städtische Gemeinden an.